Kontaktlinsen Mythen und Fakten…

Oder: Welche Vorurteile über Kontaktlinsen kursieren

Über Kontaktlinsen kursieren die tollsten Geschichten. Wir haben uns mal die wichtigsten herausgepickt, und auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft.

  1. Kontaktlinsen können nicht bei Hornhautverkrümmung genutzt werden…!
    Diese Aussage ist falsch. Die sogenannten torischen Kontaktlinsen sind so geformt, dass sie die Hornhaut ergänzen, und scharfes Sehen problemlos ermöglichen.
  2. Kontaktlinsen können hinter die Augen rutschen…!
    Das ist zum Glück falsch! Weil die Bindehaut fest mit dem Augenlid verwachsen ist, ist ein „verrutschen“ der Linse anatomisch unmöglich.
  3. Mit der Kontaktlinse kann ich nicht Ferne und Nähe ausgleichen…!
    Seit vielen Jahren gibt es die sogenannten Multifocalen Kontaktlinsen. So ist unbeschwertes Sehen in allen Entfernungen wieder möglich.
  4. Ein Kontaktlinsentyp passt für alle!
    Leider falsch. Das Auge eines Menschen ist so individuell wie sein Fingerabdruck. In vielen Fällen ist nicht einmal das rechte und das linke Auge gleich. Sowohl die Größe des Augapfels, als auch seine Krümmung und natürlich die Dioptrien sind bei jedem von uns unterschiedlich. Diese Werte werden unter zur Hilfenahme verschiedener Verfahren und Instrumente sehr genau ermittelt.
  5. Die Brillenwerte lassen sich direkt auf die Kontaktlinse umrechnen…!
    Auch falsch! Der Abstand des Brillenglases zum Auge ist weitaus größer, während die Linse direkt auf dem Tränenfilm am Augapfel sitzt. Schon deshalb ist eine spezielle Vermessung der Augen für das Tragen von Kontaktlinsen unabdingbar.
  6. Wer Kontaktlinsen trägt, muss beim Zwiebel schneiden nicht weinen…! Das stimmt tatsächlich. Die Linsen bilden eine Art Barriere zwischen dem Auge und der „Zwiebelluft“! Gut zu wissen! 😉

Mehr über Kontaktlinsen erfahren Sie bei uns. Wir bieten Ihnen z.B. auch eine ganz unkomplizierte Lieferung nach Hause!

Lisa Dottermusch ist Augenoptikerin und Kontaktlinsenspezialistin

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Ohren zu und durch?!

Was der Lärm bewirken kann…

Unser Gehör ist eine komplexe Angelegenheit, das sowohl die Wahrnehmung akustischer Reize durch die Ohren als auch die Verarbeitung der Informationen im Gehirn beinhaltet. Es ist im Laufe des Lebens einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Das Ohr als Sinnesorgan besitzt praktisch keine natürlichen Schutzmechanismen die verhindern, dass Lärm auf das Ohr wirkt. Während sich die Pupille des Auges bei starkem Lichteinfall verengt, ist das Ohr ständig „auf Empfang geschaltet“.

Dauerhafter Lärm über 85 Dezibel schädigt die feinen Haarsinneszellen im Innenohr – und führt so zu Hörschädigung. Allerdings stellt Lärm nicht nur eine Gefahr für unser Ohr dar, sondern durch die ständige Lärmbelästigung können außerdem Gesundheitsbelastungen wie Schlaflosigkeit, Nervosität, Erhöhung des Blutdrucks, Beschleunigung der Herztätigkeit, Stoffwechselstörungen und ähnliche Beeinträchtigungen entstehen.

Zur Vermeidung dieser Schädigungen kann Ihnen ihr Hörakustiker unterschiedlichen Gehörschutz anbieten. Sei es der „einfache“ Stöpsel zur einmaligen Nutzung, der angefertigte Gehörschutz am Arbeitsplatz mit verschiedenen Filtern oder ein Schlafschutz für bessere Erholung in der Nacht. Bei all diesen Varianten ist das Wahrnehmen von Warnsignalen und lauter Sprache gewährleistet.

Judith Lentfort, Hörakustikerin und Spezialistin für Lärmschutz
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